Mag. Michael Köhler
geb. 1.9.1964 in Klagenfurt. Seine Leidenschaft für die Seefahrt nahm ihren Anfang, als er sich mit 18 Jahren ein kleines Boot kaufte, mehrere Kajütmotorboote folgten. Nach Abschluss des Studiums begann er seine seglerische Lehre auf einem klassischen Rahsegler (Brigantine Atair, 22m lang), auf dem er unter dem Kommando eines Oberleutnants zur See der deutschen Kriegsmarine die Seefahrt und Seemannschaft von der Pieke auf lernte. Schwerwettersegeln im Winter in der Ostsee und 10.000 Seemeilen im Nord- und Südatlantik, bei dem der Kapitän der nur 2 Mann starken Crew im Drill nichts ersparte, bildeten seine Basis.
Danach machte er sein Hobby - das optimale Langfahrtschiff auszustatten - zum Beruf. Immer dem Ziel folgend, ein autarkes Fahrtenschiff zu entwerfen, vertiefte er sich jahrelang entsprechend in die theoretische Materie und testete seine Überlegungen danach in der Praxis. Wenn ein Boot seinen Vorstellungen entsprechend fertig war, verkaufte er es und startete das nächste Projekt. Nach mehreren Einrümpfern bis 65 Fuß (20 Meter Jongert) wechselte er zu den Katamaranen. Zur Zeit lebt und arbeitet er auf einem Fountaine Pajot Katamaran in der Karibik und bereitet die nächste Etappe seines Lebens vor - eine Weltumrundung mit einem solarbetriebenen Katamaran ohne Segel, absolut autark, ohne fossile Brennstoffe (www.solarwave.at). Allein in den letzten 15 Jahren verbrachte er über 3000 Tage an Bord und segelte über 50.000 Meilen auf seinen Booten über die Weltmeere. Es gab Tage mit 110 Knoten Wind auf See und ruhige Tage in türkisen Lagunen - das optimale Boot für beides zu finden ist sein Lebensziel. Durch seine langjährige und intensive Erfahrung ist er Experte für Ausrüstungsfragen und Bordtechnik - speziell für Langfahrt.
Seine Fähigkeit, komplizierte Dinge einfach und verständlich darzustellen, hat ihn zu einem beliebten Vortragenden und Autor von Fachartikeln werden lassen. Mit vielen Bildern, die seine Beispiele untermauern, bringt er dem Leser oder Zuhörer die Thematik näher. Komplizierte technische Details und Formeln erwähnt er nur im notwenigen Ausmaß und vertieft sich lieber in Dinge, die den Segler in der Praxis interessieren, und gibt seine praktischen Erfahrungen weiter. Der Leser oder Zuhörer erspart sich dadurch oft kostspieliges "Lehrgeld" und findet schnell und kostengünstig zu einen für ihn und seinen Einsatzzweck tauglichen Lösung.
In seinen Reiseberichten schildert er bilderhaft seine Erlebnisse in anderen Ländern, Kulturen, untermalt mit vielen Anekdoten und interessanten Details. Seine Fotos sind von sehr guter Qualität und schückten schon etliche Titelblätter von Fachmagazinen.